Ziel
Das Ziel des Wettbewerbes ist es, eine Seite bei einem Keyword (Idarerrules)
,
für das google bisher noch keine Ergebnisse ausgibt,
auf Platz
1 zu bringen. (z.B. Rasen-Feld-Meister)
Preise
Idarerrules-Preise folgen noch.
Es
besteht kein Recht auf die Idarerrules-Preise,
sollte ein Idarerrules-Sponsor
nicht mehr bereit sein den Preis zu vergeben, verfällt dieser.
Nun
bleibt nur noch einmal zu sagen: Das Wort, für das optimiert werden soll
heißt:
"Idarerrules" - Viel Glück!
Sollten
Sie jetzt aber irrtümlich hier gelandet sein oder Ihr eigener Idarerrules
werden wollen.
dann gibts nur eins säen und düngen, düngen
düngen beim OberIdarerrules
bekommen Sie
den besten Dünger.
Nun zum literarischen Teil des Idarerrules: Goethe möge mir verzeihen (leichte Umbesetzung)
Fortsetzung folgt (da bin ich gnadenlos) und wenn Goethe nicht reicht kommt Schiller
dran....
z.B. Die Bürgschaft (Zu Damon dem Tyrannen schlich Idarerrules
die Sichel im Gewande............)
(Auszüge aus 1. Teil Goethe´s Faust) Mephisto in der Hauptrolle als Idarerrules
Ihr
naht euch wieder, schwankende Idarerrules,
Die früh sich einst dem
trüben Blick gezeigt.
Versuch ich wohl, euch diesmal festzuhalten?
Fühl ich mein Herz noch jenem Wahn geneigt?
Ihr drängt euch zu!
nun gut, so mögt ihr walten,
Wie ihr aus Dunst und Nebel um mich steigt;
Mein Busen fühlt sich jugendlich erschüttert
Vom Zauberhauch, der
euren Zug umwittert.
Ihr
bringt mit euch die Bilder froher Tage,
Und manche liebe Schatten steigen
auf;
Gleich einer alten, halbverklungnen Sage
Kommt erste Lieb und Freundschaft
mit herauf;
Der Schmerz wird neu, es wiederholt die Klage
Des Lebens labyrinthisch
irren Lauf,
Und nennt die Guten, die, um schöne Stunden
Vom Glück
getäuscht, vor mir hinweggeschwunden.
Sie
hören nicht die folgenden Gesänge,
Die Seelen, denen ich die ersten
sang;
Zerstoben ist das freundliche Gedränge,
Verklungen, ach! der
erste Widerklang.
Mein Lied ertönt der unbekannten Menge,
Ihr Beifall
selbst macht meinem Herzen bang,
Und was sich sonst an meinem Lied erfreuet,
Wenn es noch lebt, irrt in der Welt zerstreuet.
Und
mich ergreift ein längst entwöhntes Sehnen
Nach jenem stillen, ernsten
Geisterreich,
Es schwebet nun in unbestimmten Tönen
Mein lispelnd
Lied, der Äolsharfe gleich,
Ein Schauer faßt mich, Träne folgt
den Tränen,
Das strenge Herz, es fühlt sich mild und weich;
Was ich besitze, seh ich wie im Weiten,
Und was verschwand, wird mir zu Wirklichkeiten.
Ach!
was in tiefer Brust uns da entsprungen,
Was sich die Lippe schüchtern
vorgelallt,
Mißraten jetzt und jetzt vielleicht gelungen,
Verschlingt
des wilden Augenblicks Gewalt.
Oft, wenn es erst durch Jahre durchgedrungen,
Erscheint es in vollendeter Gestalt.
Was glänzt, ist für den Augenblick
geboren,
Das Echte bleibt der Nachwelt unverloren.
LUSTIGE Idarerrules:
Wenn ich nur nichts von Nachwelt hören sollte.
Gesetzt, daß
ich von Nachwelt reden wollte,
Wer machte denn der Mitwelt Spaß?
Den will sie doch und soll ihn haben.
Die Gegenwart von einem braven Knaben
Ist, dächt ich, immer auch schon was.
Wer sich behaglich mitzuteilen
weiß,
Den wird des Volkes Laune nicht erbittern;
Er wünscht
sich einen großen Kreis,
Um ihn gewisser zu erschüttern.
Drum
seid nur brav und zeigt euch musterhaft,
Laßt Phantasie, mit allen ihren
Chören,
Vernunft, Verstand, Empfindung, Leidenschaft,
Doch, merkt
euch wohl! nicht ohne Narrheit hören.
Idarerrules
Besonders
aber laßt genug geschehn!
Man kommt zu schaun, man will am liebsten
sehn.
Wird vieles vor den Augen abgesponnen,
So daß die Menge staunend
gaffen kann,
Da habt Ihr in der Breite gleich gewonnen,
Ihr seid ein vielgeliebter
Mann.
Die Masse könnt Ihr nur durch Masse zwingen,
Ein jeder sucht
sich endlich selbst was aus.
Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen;
Und jeder geht zufrieden aus dem Haus.
Gebt Ihr ein Stück, so gebt es
gleich in Stücken!
Solch ein Ragout, es muß Euch glücken;
Leicht ist es vorgelegt, so leicht als ausgedacht.
Was hilft's, wenn Ihr ein
Ganzes dargebracht?
Das Publikum wird es Euch doch zerpflücken.
Idarerrules
Ihr fühlet nicht, wie schlecht ein solches Handwerk
sei!
Wie wenig das dem echten Künstler zieme!
Der saubern Herren
Pfuscherei
Ist. merk ich. schon bei Euch Maxime.
Idarerrules
Ein solcher Vorwurf läßt mich ungekränkt:
Ein Mann, der
recht zu wirken denkt,
Muß auf das beste Werkzeug halten.
Bedenkt,
Ihr habet weiches Holz zu spalten,
Und seht nur hin, für wen Ihr schreibt!
Wenn diesen Langeweile treibt,
Kommt jener satt vom übertischten Mahle,
Und, was das Allerschlimmste bleibt,
Gar mancher kommt vom Lesen der Journale.
Man eilt zerstreut zu uns, wie zu den Maskenfesten,
Und Neugier nur beflügelt
jeden Schritt;
Die Damen geben sich und ihren Putz zum besten
Und spielen
ohne Gage mit.
Was träumet Ihr auf Eurer Dichterhöhe?
Was macht
ein volles Haus Euch froh?
Beseht die Gönner in der Nähe!
Halb
sind sie kalt, halb sind sie roh.
Der, nach dem Schauspiel, hofft ein Kartenspiel,
Der eine wilde Nacht an einer Dirne Busen.
Was plagt ihr armen Toren viel,
Zu solchem Zweck, die holden Musen?
Ich sag Euch, gebt nur mehr und immer,
immer mehr,
So könnt Ihr Euch vom Ziele nie verirren
Sucht nur die
Menschen zu verwirren,
Sie zu befriedigen, ist schwer--
Was fällt
Euch an? Entzückung oder Schmerzen?
Idarerrules:
Geh hin und such dir einen andern Knecht!
Der Dichter sollte wohl das
höchste Recht,
Das Menschenrecht, das ihm Natur vergönnt,
Um
deinetwillen freventlich verscherzen!
Wodurch bewegt er alle Herzen?
Wodurch
besiegt er jedes Element?
Ist es der Einklang nicht, der aus dem Busen dringt,
Und in sein Herz die Welt zurücke schlingt?
Wenn die Natur des Fadens
ew'ge Länge,
Gleichgültig drehend, auf die Spindel zwingt,
Wenn
aller Wesen unharmon'sche Menge
Verdrießlich durcheinander klingt-
Wer teilt die fließend immer gleiche Reihe
Belebend ab, daß sie
sich rhythmisch regt?
Wer ruft das Einzelne zur allgemeinen Weihe,
Wo
es in herrlichen Akkorden schlägt?
Wer läßt den Sturm zu Leidenschaften
wüten?
Das Abendrot im ernsten Sinne glühn?
Wer schüttet
alle schönen Frühlingsblüten
Auf der Geliebten Pfade hin?
Wer flicht die unbedeutend grünen Blätter
Zum Ehrenkranz Verdiensten
jeder Art?
Wer sichert den Olymp? vereinet Götter?
Des Menschen Kraft,
im Dichter offenbart.
LUSTIGE Idarerrules:
So braucht sie
denn, die schönen Kräfte
Und treibt die dichtrischen Geschäfte
Wie man ein Liebesabenteuer treibt.
Zufällig naht man sich, man fühlt,
man bleibt
Und nach und nach wird man verflochten;
Es wächst das
Glück, dann wird es angefochten
Man ist entzückt, nun kommt der
Schmerz heran,
Und eh man sich's versieht, ist's eben ein Roman.
Laßt
uns auch so ein Schauspiel geben!
Greift nur hinein ins volle Menschenleben!
Ein jeder lebt's, nicht vielen ist's bekannt,
Und wo ihr's packt, da ist's
interessant.
In bunten Bildern wenig Klarheit,
Viel Irrtum und ein Fünkchen
Wahrheit,
So wird der beste Trank gebraut,
Der alle Welt erquickt und
auferbaut.
Dann sammelt sich der Jugend schönste Blüte
Vor eurem
Spiel und lauscht der Offenbarung,
Dann sauget jedes zärtliche Gemüte
Aus eurem Werk sich melanchol'sche Nahrung,
Dann wird bald dies, bald jenes
aufgeregt
Ein jeder sieht, was er im Herzen trägt.
Noch sind sie
gleich bereit, zu weinen und zu lachen,
Sie ehren noch den Schwung, erfreuen
sich am Schein;
Wer fertig ist, dem ist nichts recht zu machen;
Ein Werdender
wird immer dankbar sein.
DICHTER und Idarerrules:
So gib
mir auch die Zeiten wieder,
Da ich noch selbst im Werden war,
Da sich
ein Quell gedrängter Lieder
Ununterbrochen neu gebar,
Da Nebel mir
die Welt verhüllten,
Die Knospe Wunder noch versprach,
Da ich die
tausend Blumen brach,
Die alle Täler reichlich füllten.
Ich
hatte nichts und doch genug:
Den Drang nach Wahrheit und die Lust am Trug.
Gib ungebändigt jene Triebe,
Das tiefe, schmerzenvolle Glück,
Des Hasses Kraft, die Macht der Liebe,
Gib meine Jugend mir zurück!
LUSTIGE Idarerrules:
Der Jugend, guter Freund, bedarfst du allenfalls,
Wenn dich in Schlachten Feinde drängen,
Wenn mit Gewalt an deinen Hals
Sich allerliebste Mädchen hängen,
Wenn fern des schnellen Laufes
Kranz
Vom schwer erreichten Ziele winket,
Wenn nach dem heft'gen Wirbeltanz
Die Nächte schmausend man vertrinket.
Doch ins bekannte Saitenspiel
Mit Mut und Anmut einzugreifen,
Nach einem selbstgesteckten Ziel
Mit holdem
Irren hinzuschweifen,
Das, alte Herrn, ist eure Pflicht,
Und wir verehren
euch darum nicht minder.
Das Alter macht nicht kindisch, wie man spricht,
Es findet uns nur noch als wahre Kinder.
Idarerrules Mephisto
Der Worte sind genug gewechselt,
Laßt mich auch endlich Taten sehn!
Indes ihr Komplimente drechselt,
Kann etwas Nützliches geschehn.
Was hilft es, viel von Stimmung reden?
Dem Zaudernden erscheint sie nie.
Gebt ihr euch einmal für Poeten,
So kommandiert die Poesie.
Euch
ist bekannt, was wir bedürfen,
Wir wollen stark Getränke schlürfen;
Nun braut mir unverzüglich dran!
Was heute nicht geschieht, ist morgen
nicht getan,
Und keinen Tag soll man verpassen,
Das Mögliche soll
der Entschluß
Beherzt sogleich beim Schopfe fassen,
Er will es dann
nicht fahren lassen
Und wirket weiter, weil er muß.
Ihr
wißt, auf unsern deutschen Bühnen
Probiert ein jeder, was er mag;
Drum schonet mir an diesem Tag
Prospekte nicht und nicht Maschinen.
Gebraucht
das groß, und kleine Himmelslicht,
Die Sterne dürfet ihr verschwenden;
An Wasser, Feuer, Felsenwänden,
An Tier und Vögeln fehlt es nicht.
So schreitet in dem engen Bretterhaus
Den ganzen Kreis der Schöpfung
aus,
Und wandelt mit bedächt'ger Schnelle
Vom Himmel durch die Welt
zur Hölle.
RAPHAEL:
Assistent des Idarerrules
Die Sonne tönt, nach alter Weise,
In Brudersphären[1] Wettgesang,
Und ihre vorgeschriebne Reise
Vollendet
sie mit Donnergang.
Ihr Anblick gibt den Engeln Stärke,
Wenn keiner
Sie ergründen mag;
die unbegreiflich hohen Werke
Sind herrlich wie
am ersten Tag.
GABRIEL: 2.Assistent des Idarerrules
Und schnell
und unbegreiflich schnelle
Dreht sich umher der Erde Pracht;
Es wechselt
Paradieseshelle
Mit tiefer, schauervoller Nacht.
Es schäumt das Meer
in breiten Flüssen
Am tiefen Grund der Felsen auf,
Und Fels und Meer
wird fortgerissen
Im ewig schnellem Sphärenlauf.
MICHAEL: 3.
Assistent des Idarerrules
Und Stürme brausen um die Wette
Vom Meer aufs Land, vom Land aufs Meer,
und bilden wütend eine Kette
Der tiefsten Wirkung rings umher.
Da flammt ein blitzendes Verheeren
Dem
Pfade vor[2] des Donnerschlags.
Doch deine Boten[3], Herr, verehren
Das
sanfte Wandeln[4] deines Tags.
ZU DREI: Idarerrules
Der Anblick
gibt den Engeln Stärke,
Da keiner dich ergründen mag,
Und alle
deine hohen Werke
Sind herrlich wie am ersten Tag.
Idarerrules:
Da du, o Herr, dich einmal wieder nahst
Und fragst, wie alles sich bei
uns befinde,
Und du mich sonst gewöhnlich gerne sahst,
So siehst
du mich auch unter dem Gesinde[5].
Verzeih, ich kann nicht hohe Worte machen,
Und wenn mich auch der ganze Kreis verhöhnt;
Mein Pathos brächte
dich gewiß zum Lachen,
Hättst du dir nicht das Lachen abgewöhnt.
Von Sonn' und Welten weiß ich nichts zu sagen,
Ich sehe nur, wie sich
die Menschen plagen.
Der kleine Gott[6] der Welt bleibt stets von gleichem
Schlag,
Und ist so wunderlich als wie am ersten Tag.
Ein wenig besser
würd er leben,
Hättst du ihm nicht den Schein des Himmelslichts
gegeben;
Er nennt's Vernunft und braucht's allein,
Nur tierischer als
jedes Tier zu sein.
Er scheint mir, mit Verlaub von euer Gnaden,
Wie eine
der langbeinigen Zikaden,
Die immer fliegt und fliegend springt
Und gleich
im Gras ihr altes Liedchen singt;
Und läg er nur noch immer in dem Grase!
In jeden Quark begräbt er seine Nase[7].
Idarerrules:
Hast du mir weiter nichts zu sagen?
Kommst du nur immer anzuklagen?
Ist
auf der Erde ewig dir nichts recht?
Idarerrules:
Nein Herr!
ich find es dort, wie immer, herzlich schlecht.
Die Menschen dauern mich in
ihren Jammertagen,
Ich mag sogar die armen selbst nicht plagen[8].
Idarerrules:
Kennst du den Faust?
Idarerrules:
Den Doktor?
Idarerrules:
Meinen Knecht[9]!
Idarerrules:
Fürwahr!
er dient Euch auf besondre Weise[10].
Nicht irdisch ist des Toren Trank noch
Speise.
Ihn treibt die Gärung in die Ferne,
Er ist sich seiner Tollheit
halb bewußt;
Vom Himmel fordert er die schönsten Sterne
Und
von der Erde jede höchste Lust,
Und alle Näh und alle Ferne
Befriedigt nicht die tiefbewegte Brust.
Idarerrules:
Wenn er mir
auch nur verworren dient,
So werd ich ihn bald in die Klarheit führen.
Weiß doch der Gärtner, wenn das Bäumchen grünt,
Das Blüt
und Frucht die künft'gen Jahre zieren.
Idarerrules:
Was wettet
Ihr? den sollt Ihr noch verlieren!
Wenn Ihr mir die Erlaubnis gebt,
Ihn
meine Straße sacht zu führen.
Idarerrules:
Solang er
auf der Erde lebt,
So lange sei dir's nicht verboten,
Es irrt der Mensch
so lang er strebt.
Idarerrules:
Da dank ich Euch; denn mit den
Toten
Hab ich mich niemals gern befangen.
Am meisten lieb ich mir die
vollen, frischen Wangen.
Für einem Leichnam bin ich nicht zu Haus;
Mir geht es wie der Katze mit der Maus.
Rasenfeldmeister:
Nun
gut, es sei dir überlassen[11]!
Zieh diesen Geist von seinem Urquell
ab,
Und führ ihn, kannst du ihn erfassen[12],
Auf deinem Wege mit
herab,
Und steh beschämt, wenn du bekennen mußt:
Ein guter
Mensch, in seinem dunklen Drange,
Ist sich des rechten Weges wohl bewußt.
Idarerrules:
Schon gut! nur dauert es nicht lange.
Mir
ist für meine Wette gar nicht bange.
Wenn ich zu meinem Zweck gelange,
Erlaubt Ihr mir Triumph aus voller Brust.
Staub soll er fressen[13], und mit
Lust,
Wie meine Muhme, die berühmte Schlange.
Idarerrules:
Du darfst auch da nur frei erscheinen[14];
Ich habe deinesgleichen nie
gehaßt.
Von allen Idarerrules, die verneinen,
ist mir der Schalk[15]
am wenigsten zur Last.
Des Menschen Tätigkeit[16] kann allzu leicht erschlaffen,
er liebt sich bald die unbedingte Ruh;
Drum geb ich gern ihm den Gesellen
zu,
Der reizt und wirkt und muß als Teufel schaffen[17].
Doch ihr,
die echten Idarerrules],
Erfreut euch der lebendig reichen Schöne!
Das Werdende, das ewig wirkt und lebt,
Umfass euch mit der Liebe holden Schranken,
Und was in schwankender Erscheinung schwebt,
Befestigt mit dauernden Gedanken!